Morbus Ahlbäck – aseptische Knochennekrose am Knie

Morbus Ahlbäck ist eine aseptische, nicht durch Bakterien verursachte, Knochennekrose. Beim Morbus Ahlbäck handelt es sich um eine Durchblutungsstörung, in den meisten Fällen auf der Innenseite des Kniegelenks im Bereich des Oberschenkels. Der Femurkondylus, die innere Oberschenkelrolle, wird nicht mehr richtig durchblutet und stirbt ab. Es bildet sich eine Knochennekrose (Absterben von Gewebe) unter der Gelenkfläche. Im fortgeschrittenen Stadium zerstört sie den Gelenkknorpel und es kommt zu einer Arthrose. Betroffen sind nahezu ausschließlich Frauen über 60. Eine andere Bezeichnung für den Morbus Ahlbäck ist “aseptische Femurrollennekrose”.

Starke Schmerzen und Beeinträchtigung beim Gehen

Symptome von Morbus Ahlbäck sind starke Schmerzen bei Bewegung, ebenso wie in Ruhe. Unter Belastung nimmt die Stärke der Beschwerden zu. In vielen Fällen ist keine erklärbare Ursache für die Schmerzen zu finden. Auslöser der Erkrankung sind Durchblutungsstörungen im Knochengewebe. Zur konservativen Behandlung bei Morbus Ahlbäck zählen Schuhzurichtungen mit Erhöhung des Außenrandes, um das Knie zu entlasten. Außerdem werden physikalische Maßnahmen und Krankengymnastik zur Stärkung der Beinmuskulatur angewandt. Bessern sich die Beschwerden nicht, wird versucht mit operativen Maßnahmen wie Anbohren des Knochens oder künstlichem Kniegelenkersatz zu helfen, um die Gehfähigkeit zu erhalten.

Regeneration des Knochengewebes

Bis ins hohe Alter ist Knochengewebe bei den meisten Menschen in der Lage, sich selbstständig zu regenerieren. In einigen Fällen verliert der Knochen die für diese Regeneration notwendige Vitalität. Meist findet sich die Ursache in der Durchblutung. Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) ist in der Lage, die Durchblutungsstörung bei Morbus Ahlbäck zu heilen. Unter der HBO-Therapie dringt der zur Regeneration der geschädigten Knochenzellen notwendige Sauerstoff aus den kleinsten Blutgefäßen bis zu viermal weiter in das Gewebe ein. Die Stimulation der Knochen ab- und aufbauenden Zellen führt zur Knochenregeneration.

 

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