MRT-Diagnostik – Magnetresonanz- oder Kernspintomographie

Die Magnetresonanztomographie, abgekürzt MRT, ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Die MRT-Diagnostik basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet.

Kontraststarke MRT-Diagnostik

Mit der MRT kann man Schnittbilder des Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Mit Hilfe eines starken Magnetfelds, zusätzlichen Wechselfeldern, Messantennen und eines Computers erzeugt der Kernspintomograf Schnittbilder des Körperinneren. Der Name ist abgeleitet vom altgriechischen Wort “tome” für Schnitt. Im Gerät wird keine belastende Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt. Allerdings sind die Wirkungen der magnetischen Wechselfelder auf lebendes Gewebe nicht gänzlich erforscht.
Ein Vorteil der MRT-Diagnostik gegenüber anderen bildgebenden Verfahren ist der höhere Weichteilkontrast. Er resultiert aus der Verschiedenheit des Fett- und Wassergehaltes unterschiedlicher Gewebearten. Mit zwei Aufnahmeserien, ohne und mit Kontrastmitteln, werden Entzündungsherde oder vitales Tumorgewebe besser erkannt.

MRT-Diagnostik zeigt Erfolgschancen der HBO-Therapie

Eine MRT dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Meistens liegen die Patienten auf dem Rücken auf einer Liege, die in das röhrenförmige Gerät hineingefahren wird. Je höher die gewünschte Detailauflösung, desto länger ist die zu veranschlagende Untersuchungszeit. Für die Untersuchung fährt eine Liege den Patienten so weit in den ringförmigen Magnettunnel, bis der zu untersuchende Körperbereich sich in der Röhrenmitte befindet.
Mithilfe der MRT lassen sich auch aseptische Knochennekrosen und Knochenmarködemsyndrome (KMÖS) diagnostizieren. Mittels MRT erfolgt eine präzise Einteilung des Erkrankungsstadiums. Durch die gezielte MRT-Diagnostik werden selbst frühe Erkrankungsstadien zuverlässig erkannt. Die sorgfältige Analyse der MRT-Diagnostik ist die Basis, um die möglichen Heilungschancen durch die hyperbare Sauerstofftherapie zu beurteilen.

 

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