Strahlenproktitis / Strahlenzystitis behandeln mit HBO

Strahlenspätfolgen an Blase und Enddarm: Lassen Sie sich rasch helfen. Es geht um Ihre Lebensqualität!

Häufig ist bei Krebserkrankungen neben einer Operation auch eine Bestrahlung notwendig. Bei einer Bestrahlung werden jedoch nicht nur die Tumorzellen geschädigt sondern auch häufig umliegendes gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen. Besonders strahlenempfindlich sind die kleinen Blutgefäße sowie die Darm- und Blasenschleimhaut. Nach einer Strahlentherapie im Bereich des Beckens können –  manchmal auch erst Jahre später – Bestrahlungskomplikationen auftreten:

  • Blasenentzündung (Strahlenzystitis / radiogene Cystitis)
  • Enddarmentzündung (Strahlenproktitis / radiogene Proktitis)

Diese Beschwerden und Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität oft stark. Das muss nicht sein. Wenn bei Ihnen Spätfolgen nach einer Bestrahlung aufgetreten sind, kann Ihnen mit der Hyperbaren Sauerstofftherapie weitergeholfen werden. Übrigens mit sehr guten Erfolgsquoten.

 

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Hyperbare Sauerstofftherapie bei Strahlenproktitis oder Strahlenzystitis

Falls sich nach der Strahlenbehandlung ein chronischer Bestrahlungsschaden ausbildet, sollte Ihr behandelnder Arzt möglichst rasch die Aussichten des Hyperbaren Sauerstoffs erkennen. Obwohl immer mehr Ärzte die HBO als zusätzliche Maßnahme und echte Chance befürworten, kann es sein, dass gerade Ihr Arzt die Hyperbare Sauerstofftherapie noch nicht kennt. Unser Arzt wird ihn im Anschluss an das Beratungsgespräch gerne informieren.

 

Wie hilft die Hyperbare Sauerstofftherapie bei Strahlenproktitis und Strahlenzystitis?

Die HBO – Hyperbare Sauerstofftherapie oder auch Druckkammertherapie – ist in der Lage, durch Strahlung belastetes Gewebe auch im Inneren des Körpers zu regenerieren. Durch die HBO kommt mehr Sauerstoff ins Gewebe, das zudem besser durchblutet wird, weil die Gefäß-Neubildung angeregt wird. Damit können selbst chronische Wunden im Körperinnern heilen.

 

Information und Beratung zu Strahlenproktitis und Strahlenzystitis in den Druckkammerzentren Freiburg, Karlsruhe und Heidelberg

Regelmäßig führen unsere Ärzte Informationsveranstaltungen zu chronischen Wunden und ihren Behandlungsmöglichkeiten durch. Informieren Sie sich in unserem Bereich Termine.

Individuelle medizinische Betreuung bei HBO2

Dr. med. Claudia Haizmann

Leitende Ärztin HBO2 Freiburg
Dr. Haizmann

Die HBO ist eine Therapie, die Strahlenspätfolgen zuverlässig heilen kann und die durch entsprechende Studien belegt ist.

Patientenbericht

HBO heilt Strahlenzystitis

Strahlenschaden nach Prostatabestrahlung

Prof. Dr. Große-Ruykens Strahlenzystitis (Strahlenschaden an der Blase) wurde erfolgreich mit Hyperbarer Sauerstofftherapie am Druckkammerzentrum Freiburg behandelt…

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Informationen im Überblick

Symptome und Anzeichen

  • Blasenblutungen und häufiges schmerzhaftes Wasserlassen
  • Durchfälle oder Obstipation, Stuhldrang
  • Blutungen und Schmerzen am Enddarm

Erfolgschancen mit HBO

  • Bester Beginn der HBO: sofort nach Eintreten der Symptome
  • Behandlungsziel: Wundheilung, Rückgang von Entzündungen und Schmerzen, Abheilen von Blasen-Darm-Fisteln, Verringern von Durchfällen und Blutabgängen, Verringerung/Vermeidung weiterer Bluttransfusionen
  • Erfolgsaussichten: Lebensqualität nimmt zu
  • Behandlungsdauer: Sie sitzen in der Behandlungskammer und atmen 3 x 30 Minuten medizinisch reinen Sauerstoff unter Überdruck. Eine tägliche Behandlung über etwa 4 Wochen oder mehr ist sinnvoll.
  • Vermeidung von Krankheitsfolgen: andauernde Schmerzen und Entzündungen, Vermeiden der Risiken von Transfusionen und Eingriffen wie Blasenentfernung und dem Legen eines künstlichen Darmausgangs, weiterer Verlust an Lebensqualität

Informationen für Ärzte

Die hyperbare Oxygenierung bei therapierefraktärer Strahlenzystitis oder Strahlenproktitis stellt eine sichere und effektive Therapieoption dar. Die erhöhten Sauerstoffpartialdrücke während der HBO-Therapie bewirken insbesondere die

  • Induzierung einer Angioneogenese
  • Heilung von hypoxischem, hypovaskulären und hypozellulärem Gewebe

Dies belegt z. B. auch das Cochrane Review “Hyperbaric oxygen therapy for late radiation tissue injury”, Bennett et al., 2012.

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