HBO-Therapie bei Knochenmarködem und aseptischen Knochennekrosen
Hüftkopfnekrose, Morbus Ahlbäck, Talus- und Fußwurzelnekrose, Osteochondrosis dissecans, Kiefer-Osteonekrose

Mit HBO Schmerzen verringern, Operationen und Gelenkersatz vermeiden

Therapieziele der Hyperbaren Sauerstofftherapie bei aseptischen Knochennekrosen, wie z.B. Morbus Ahlbäck und Hüftkopfnekrosen, sind neben der raschen Schmerzreduktion das Vermeiden des Fortschreitens der Erkrankung und damit die Vermeidung von Operationen. Dadurch bleibt die Funktion des Gelenkes auch für Spitzenbelastungen erhalten.

Knochenmarködeme und Knochennekrosen können stadionabhängig mit einer Sauerstoff-Überdruckbehandlung therapiert werden. Je weniger die Knochennekrose fortgeschritten ist, umso besser werden die Beschwerden gelindert oder sogar völlig geheilt.

Eine präzise Einteilung des Erkrankungsstadiums und der möglichen Heilungschancen durch die HBO-Therapie wird mittels MRT-Diagnostik gestellt. Zusammen mit dem behandelnden Orthopäden erarbeitet der HBO-Arzt ein auf Ihre Beschwerden abgestimmtes Behandlungsprogramm. Nach Abschluss der HBO-Therapie wird durch eine erneute MRT-Untersuchung das mit der Hyperbaren Sauerstofftherapie erzielte Therapie-Ergebnis exakt belegt und dokumentiert.

 

Wie hilft Ihnen die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) bei Hüftkopfnekrose, Morbus Ahlbäck oder Knochenmarködem?

Nur mit der HBO kann die Durchblutungsstörung bei aseptischen Knochennekrosen rückgängig gemacht werden. Unter HBO-Therapie kann der zur Regeneration der geschädigten Knochenzellen notwendige Sauerstoff aus den kleinsten Blutgefäßen bis zu viermal weiter in das Gewebe eindringen. Deshalb lässt sich die HBO auch bei aseptischen Knochennekrosen, Morbus Ahlbäck und Knochenmarködem-Syndromen wirkungsvoll einsetzen:

  • Ein bestehendes Knochenmarködem wird durch die Gefäßengstellung vermindert.
  • Neue Blutgefäße werden gebildet.
  • Bindegewebsbildende Zellen werden aktiviert.
  • Bindegewebsfasern entstehen vermehrt und werden miteinander vernetzt.
  • Die Stimulation der Knochen ab- und aufbauenden Zellen führt zur Knochenregeneration.

 

Information und Beratung zu aseptischen Knochennekrosen in den Druckkammerzentren Freiburg, Karlsruhe und Heidelberg

Regelmäßig führen unsere Ärzte Informationsveranstaltungen zu  Behandlungsmöglichkeiten von Knochennekrosen, Morbus Ahlbäck und Knochenmarködemsyndromen durch. Informieren Sie sich in unserem Bereich Termine.

Individuelle medizinische Betreuung bei HBO2

Dr. med. Claudia Haizmann

Leitende Ärztin HBO2 Freiburg
Dr. Haizmann

„Die HBO-Behandlung kann vor allem in Frühstadien zum vollständigen Erfolg, d.h. zur vollständigen Ausheilung, führen. Wichtig ist die sorgfältige Analyse der MRT-Diagnostik (Magnet-Resonanz-Tomographie) als Basis.“

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Symptome und Anzeichen

  • spontan auftretende Schmerzen, sowohl bei Belastung wie auch in Ruhe
  • im späteren Verlauf häufig Bewegungseinschränkungen

Erfolgschancen mit HBO

  • Bester Beginn der HBO: möglichst rasch nach Auftreten der Beschwerden
  • Behandlungsziel: Beseitigung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, Erhalt des eigenen Gelenks, auch für Spitzenbelastungen
  • Erfolgsaussichten: Je rascher mit der HBO-Behandlung begonnen wird, desto bessere Ergebnisse zeigen sich: in einem frühen Erkrankungsstadium kann eine deutliche Beschwerdebesserung erzielt werden.
  • Behandlungsdauer: Sie sitzen oder liegen in der Behandlungskammer und atmen 3 x 30 Minuten medizinisch reinen Sauerstoff unter Überdruck. Durchschnittlich sind etwa 25 Behandlungen nötig.
  • Vermeidung von Krankheitsfolgen: Medikamenteneinnahme zur Schmerz-Reduktion, Gelenk(-Ersatz)-Operation, Operationsfolgen. Gelenkersatz, der ein eigenes Gelenk nie vollständig ersetzen kann.

Informationen für Ärzte

Die HBO-Therapie kann als konservative und nebenwirkungsarme Methode mit gutem Erfolg bei KMÖS und Knochennekrosen eingesetzt werden. Die positiven Wirkungen sind unter anderem:

  • Ödemreduktion
  • Osteoklasten-, Osteoblastenaktivierung
  • Stimulation der Fibroblastenvermehrung
  • Zunahme der Kollagensynthese

Hierdurch können Operationen, insbesondere der endoprothetische Gelenkersatz, vermieden werden. Dies wurde durch Studien bis zur Evidenzklasse 1b belegt.

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