Knochenmarködem – oftmals Vorläufer einer Nekrose

Das Knochenmarködem ist eine vermehrte Wasseransammlung im Knochenmark. Beim Knochenmarködem-Syndrom, KMÖS abgekürzt, handelt es sich um eine Erkrankung, die sich durch schwere, meist belastungsabhängige Schmerzen im betroffenen Knochenabschnitt äußert. Männer sind statistisch gesehen deutlich häufiger betroffen als Frauen. Bei beiden Geschlechtern tritt die Erkrankung in der Regel im mittleren Lebensalter auf. Weitere Bezeichnungen für das KMÖS sind Transiente Osteoporose oder Bone bruise.

MRT-Diagnostik zeigt KMÖS

Mögliche Ursachen für die Erkrankung sind Durchblutungsstörungen sowie mechanische Überbelastungen oder Traumata des Knochens wie kleine und kleinste Brüche nach einer Sportverletzung. Ein Knochenmarködem vermag als Begleiterkrankung bei anderen Knochen- und Gelenkerkrankungen wie beispielsweise Arthrose oder Rheuma aufzutreten. Davon betroffen sind am häufigsten Hüftgelenk, Knie und Sprunggelenk. Bei Sportlern entsteht es meist durch eine Prellung (Kontusion) oder Überlastung.
Erkannt wird das Knochenmarködem ausschließlich durch die MRT-Diagnostik. Im abgebildeten MRT zeigen sich im schwarzen Knochen weiße Flecken als Zeichen einer Flüssigkeitseinlagerung. In der normalen Röntgenaufnahme oder im Ultraschall ist es nicht zu sehen. Notwendige Verlaufskontrollen während der Behandlung lassen sich ebenfalls nur mit der MRT-Diagnostik durchführen. Als Behandlungsmöglichkeiten werden in der Regel Entlastung, Schmerztherapie oder operative Drainagebohrungen gewählt. Wird das Knochenmarködem zu spät erkannt und es besteht bereits eine Arthrose, bleibt oft nur noch der Gelenkersatz mit einer Endoprothese.

HBO-Therapie ist wirksame Hilfe

Zahlreiche Experten gehen davon aus, dass ein Knochenmarködem die Vorstufe zu einer eine aseptische Knochennekrose oder eine Osteochondrosis dissecans ist. Wie bei diesen Erkrankungen vermag die hyperbare Sauerstofftherapie bei einem Knochenmarködem die Beschwerden zu lindern und das KMÖS zu heilen. Die HBO-Therapie in der Druckkammer lässt sich bei einem bestehenden Knochenmarködem wirkungsvoll einsetzen, da sie die die Gefäßengstellung vermindert. Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr ins Knochengewebe bilden sich neue Blutgefäße und die bindegewebsbildenden Zellen werden aktiviert. Die Stimulation der Knochen ab- und aufbauenden Zellen führt zur Knochenregeneration.

 

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